Zertifizierung zur Elternbegleiterin

13.09.2018

Familie ist der wichtigste Ort des Aufwachsens von Kindern und für deren gute Entwicklung und Bildung von zentraler Bedeutung. Wie viele internationale Studien zeigen, sind die Chancen und Bildungswege von Kindern eng an die Voraussetzungen in den Familien geknüpft. Die Familie ist der erste Bildungsort der Kinder: hier lernen sie laufen, sprechen und sich die Welt anzueignen. Diese Alltagsbildung in der Familie bildet die Grundlage für die späteren Bildungschancen der Kinder. Hier setzt das ESF-Bundesprogramm „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ an: durch Elternbegleitung als Angebot der Familienbildung sollen Eltern und Erziehungsverantwortliche dabei gestärkt werden, ihre Kinder in deren Bildungsverlauf bestmöglich zu unterstützen.

 

Dieses Programm setzt mit der Förderung der Qualifizierung von Fachkräften zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern auf die präventive Wirkung von Familienbildung und leistet einen Beitrag zum Wohlergehen der Familien sowie zur Verringerung von Chancenungleichheit, Armutsrisiko und sozialer Exklusion.

In einem fachlich geprüften Curriculums in Augsburg wurde die Leitung Elisabeth Wohlmannstetter, des Kindergartens St. Elisabeth in Unterdietfurt zur Elternbegleiterin qualifiziert.

Ausrichtung und Wirksamkeit des ESF-Bundesprogramms „Elternchance II“ wird von einem wissenschaftlichen Expertenkreis in engem Austausch mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleitet.

 

Auf dem Bild von links: Kirchenpfleger Lorenz Perseis, Kindergartenleiterin Elisabeth Wohlmannstetter, Dekan Bernd Kasper und Bürgermeister Richard Schneider