Auf dem Geflügelhof ist was los

Vor den Osterferien durften alle vier Klassen der Grundschule den Geflügelhof Anzengruber besichtigen. An drei Vormittagen stellten Josef und Hildegard Anzengruber ihren Betrieb vor und beantworteten geduldig die vielen Fragen der Kinder. 14900 Hennen und kein Hahn legen fast jeden Tag ein Ei, so dass pro Tag ca. 12000 Eier zusammen-kommen. Die Legehennen leben in Freilandhaltung. Besonders interessant wurde es für die Kinder, als die Anlage eingeschaltet wurde. Über Förderbänder gelangten nun viele Eier aus den Ställen. Eier mit Bruchstellen werden per Hand aussortiert. Zusätzlich werden die Eier in der Durchleuchtungs-anlage begutachtet; die Kinder erfuhren, dass dies nur bei weißen Eiern möglich ist. Nach dem Eiercheck geht es weiter in die Sortiermaschine, welche die Eier nach Gewicht in die Größenklassen S bis XL+ sortiert. Große Eier wiegen bis zu 80g. Jüngere Hennen legen gelegentlich sogar Eier mit zwei Dottern. Zum Schluss schenkten die Anzengrubers jedem Kind und jeder Lehrerin ein gefärbtes Osterei. Das eine oder andere wurde bereits auf dem Rückweg genüsslich verzehrt. Zum Färben sollten die Eier übrigens mindestens 10 Tage alt sein, da sonst die Schale zu fest am Ei haftet. In der Osterzeit wird auch der Eierautomat am Hof der Familie Anzengruber mit bunt gefärbten Brotzeiteiern befüllt. Die „Henriette“ erfreut sich großer Beliebtheit, denn hier kann man jederzeit die regional erzeugten Eier vom Geflügelhof Anzengruber kaufen. 

Bild: Anja Berger

Eieiei…Beim Geflügelhof Anzengruber drehte sich für die Kinder der 2. und 3. Klasse alles rund um Henne & Ei.